Servus und Grüss Gott bei den Faustnitztalwanderern Teunz
4./5. Dezember 1999 26. IVV-Wandertag Stärkste Gruppen aus Österreich 26. Winterwanderung in Teunz – 120 Vereine – „Wandern ist ein Volkssport“ Teunz.   Mehrere   tausend   gelbe   „Jerry-Mäuse“   wurden   am Wochenende      als      Auszeichnung      bei      der      26.      In- ternationalen   Winterwanderung   in   Teunz   ausghändigt.   Von den       teilnehmenden       120       Vereinen       waren       drei Wandergruppen      aus      Oberösterreich      am      stärksten vertreten. Bei    den    Ortsvereinen    stellte    der    CSU-Ortsverband    die größte   Mannschaft.   Die   Kinder   wurden   auf   der   Strecke vom   Nikolaus   mit   kleinen   Päckchen   überrascht.   Optimale Bedingungen    herrschten    am    Wochenende    bei    der    26. Winterwanderung.   Während   sich   das   Wetter   am   Samstag etwas   zu   kalt   und   stürmisch   zeigte,   war   es   am   Sonntag einfach    ideal.    Zwar    nicht    die    Menge    aber    immerhin flächendeckend   weiß,   zauberte   der   gefallene   Schnee   die richtige       Atmosphäre        zur        Winterwanderung        bei. Zusammengerechnet     waren     an     beiden     Tagen     einige tausend   Wanderfreunde   auf   Schusters   Rappen   unterwegs. Start   und   Ziel   war   wie   jedes   Jahr   die   Volksschule.   Ob   in Vereinsgruppen,   mit   Familie   oder   Freunden   der   Spaß   kam auf    der    zehn    Kilometer    langen    Strecke    nicht    zu    kurz.    Schließlich    ging    es    bei    dieser Volkssportveranstaltung   um   keine   Sollzeiten   „Dabei   sein“   war   alles.   Kurz   vor   Zeinried   war   in   einem   idyllischen   Waldstück   eine   Kontrollstelle aufgebaut,   um   die   Startkarten   abstempeln   zu   lassen.   Gerne   wurde   eine   heiße   Suppe   geschlürft,   die   es   kostenlos   gab.   Natürlich   wurden   auch hochprozentige   Warmmacher   sowie   Bratwürste,   Brezen   und   verschiedene   Getränke   angeboten   .   An   einer   Feuerstelle   konnte   eine   kleine   Rast eingelegt   und   die   Füße   etwas   entlastet   werden. An   der   Kontrollstelle   wartete   auch   der   Nikolaus   auf      die   Kinder   und   überreichte   kleine   Säckchen mit   Süßigkeiten.   Nach   der   Ortschaft   Zeinried   ging   es   weiter   in   Richtung   Schömersdorf.   Zur   Halbzeit   machten   viele   Teilnehmer   in   der   Halle   des Baugeschäftes   Irlbacher   Rast,   wo   die   zweite   Kontrollstelle   eingerichtet   war.   Gestärkt   und   ausgeruht   und   vor   allem   bergab   ging   es   dem   Ziel   zu.   Im Schulgebäude herrschte ein reges Treiben. An   einem   Tisch   waren   die   Pokale   aufgebaut,   die   auf   die   stärksten   auswärtigen Gruppen   und   Ortsvereine   warteten.   Ins   Auge   fielen   auch   die   schönen   Sachpreise, die    für    Gruppen    ab    30    Teilnehmer    bedacht    waren.    Und    dann    natürlich    das Plüschtier   „Jerry-Maus“   als   Auszeichnung   für   die   Wanderer   mit   einer   Startkarte über   sieben   Mark.   Die   Nachfrage   war   deutlich   größer,   als   bei   den   Keramiksachen der   Vorjahre!   Viele,   die   nur   eine   Karte   von   2,50   Mark   für   den   IVV-Wertungsstempel gelöst    hatten,    wollten    plötzlich    auch    eine    süße    Maus    knuddeln.    Die    rund    500 Nachmelder   müssen   sich   aber   damit   noch   etwas   gedulden,   da   erst   weitere   Mäuse geordert    werden    müssen.    Zur    Pokalverleihung    konnte    Vorsitzender    Siegmund Dirscherl    auch    Bürgermeister    Josef    Klier    begrüßen,    der    die    Schirmherrschaft übernommen   hatte.   Klier   dankte   dem   Vorsitzenden   mit   seiner   Wandermannschaft für   die   hervorragende   Organisation.   „Wandern   ist   wirklich   ein   Volkssport“,   meinte Klier    und    gratulierte    den    teilnehmerstärksten    Gruppen.    Zusammen    mit    zweiten Vorsitzenden   Reinhold   Schindler   nahm   Dirscherl   die   Pokalverleihung   vor.   Die   drei Erstplazierten    (1.    Gallspach,    2.    St.    Marienkirchen,    3.    Krengelbach)    waren    aus Oberösterreich     angereist     und     hatten     ihre     Pokale     bereits     am     Samstag mitgenommen.      Die      weiteren      Plätze      belegten:      WF      Schwarzhofen,      TSV Oberviechtach   Abteilung   Wandern,   Wanderkameraden   Weiden,   WF   Kemnath/Stadt   und   die   Wanderfreude   aus   Zirndorf.   Folgende   Ortsvereine hatten   sich   erfolgreich   um   Teilnehmer   bemüht:   1.   CSU-Ortsverband   Teunz,   2.   FFW   Zeinried,   3.   FFW   Fuchsberg,   4.   Heim   Tannenschleife,   5. Gymnastikgruppe   Torturi.   Ein   ausgefallenes   Geschenk   für   die   Übernahme   der   Schirmherrschaft   wartet   jedes   Jahr   auf      Bürgermeister   Josef   Klier. Heuer   war   dies   ein   Ordner   mit   einem   prozentigen   Innenleben   als   sogenannter   Problemordner,   der   bei   besonderen   Anlässen   geöffnet   werde.   Mit der Kapelle Dobmeier klang der Frühschoppen aus .
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Auszeichnung 1999