Servus und Grüss Gott bei den Faustnitztalwanderern Teunz
8./9. Dezember 1990 17. IVV-Wandertag Durch den weißen Winterwald gewandert Wieder 3000 Teilnehmer beim IVV in Teunz Teunz.    „Wandern    durch    den    weißen    Winterwald....“    ist    nicht    nur    ein   Titel    eines    Evergreens, sondern   passte   diesmal   ganz   auf   den   IVV-Wandertag,   der   zum   17.   Malt   von   der   Wanderabteilung der   Spielvereinigung   ausgerichtet   wurde.   Um   die   3000   Wanderbegeisterte   aus   ganz      Bayern dürften   es   heuer   wieder   gewesen   sein,   die   im   Vertrauen   auf   die   gute   Organisation   der   Vorjahre wieder   an   dieser   Veranstaltung   teilnahmen.   Die   Schirmherrschaft   hatte   erneut   Bürgermeister Josef   Klier   übernommen.   Rund   60   Helfer   sorgten   für   den   reibungslosen Ablauf   und   die   Betreuung der Gäste.  Ganz   im   Zeichen   der   17.   IVV-   Winterwanderung   stand   am   Wochenende   wieder   die   Gemeinde Teunz.    Rund    300    Teilnehmer    erwarteten    die    Veranstalter,    die    Wanderabteilung    der    SpVgg ausgehend    von    den    Zahlen    aus    den    Vorjahren.    Alles    war    gut vorbereitet,   als   am   Samstag   die   ersten   Marschierer   anreisten   und am   Sonntag   sogar   schon   in   den   frühen   Morgenstunden   mehrere Unentwegte     an     den     Start     gingen.     Wegen     der     Kanalbau- maßnahmen   in      der   Schulstraße   war   der   Start-   und   Zielpunkt   bei der   Volksschule   diesmal   zwar   nicht   ganz   so   leicht   zu   erreichen   wie in     den     Vorjahren,     aber     die     Veranstalter     hatten     mit     einer vorbildlichen   Beschilderung   der   Umleitung   über   die   Wohnsiedlung auch   dem   Rechnung   getragen.   Die   zehn   Kilometer   lange   Strecke, auf   der   sich   auch   der   „Nikolaus“      kurz   sehen   ließ,   führte   heuer zunächst    über    den    Zengerberg    nach    Zeinried.    Bei    der   Absicherung    der    Überquerung    der    B22    leistete    der Funkerstammtisch   gute   Dienste,   der   außerdem   die   Verbindung   über   die   gesamte   Strecke   gewährleistete.   Durch einen    herrlich    verschneiten    Winterwald    führte    die    Wanderstrecke    dann    weiter    nach    Schömersdorf,    wo    eine Stempel-   und   Verpflegungsstelle   eingerichtet   war.   Sie   kam   besonders   den   Wanderern   am   Sonntag   zugute,   denn gegenüber    dem    Vortag    war    es    empfindlich    kalt    und    ein    „echter    Böhmischer“    sorgte    für    ein    leichtes Schneegestöber.   Ein   warmes   Getränk   tat   das   schon   sehr   wohl.      Voggendorf   war   der   nächste   Zielort,   an   dem   sich ebenfalls   noch   einmal   gestärkt   werden   konnte,   bevor   es   in   den   Zieleinlauf   ging,   diesmal   allerdings   unter   der   B22 hindurch.   Zurück   im   Schulhaus   ging   es   zunächst   an   die   technische   Abwicklung,   Rückmeldung,   Empfang   der Erinnerungsgabe    und    so    weiter,    um    sich    dann    in    gemütlicher    Runde    niederzulassen    und    Erfahrungen auszutauschen.   Eine   deftige   Brotzeit   gehörte   natürlich   dazu.   Den   musikalischen   Rahmen   besorgten   die   „Oldies“. Wer sich eine Blase gelaufen hatte, konnte sich durch Helfer des Roten Kreuzes verarzten lassen. Die   Siegerehrung   und   Pokalverleihung   fand   am   Sonntag   Vormittag   statt   und   wurde   mit   einem   Grußwort   des Abteilungsvorstandes,   Siegmund   Dirscherl,   eröffnet.   Worte   des   Dankes   fand   er   für   alle   Helfer,   ohne   die   die Durchführung   in   so   großem   Rahmen   nicht   möglich   gewesen   wäre.   Der   Schirmherr,   Bürgermeister   Josef   Klier, schloss    sich    dem    an,    lobte    aber    vor    allem    die    Wanderabteilung    für    die    alljährliche    Ausrichtung    dieser Großveranstaltung,   die   den   Namen   der   Gemeinde   weit   über   die   Landkreisgrenzen   im   positiven   Sinne   hinaustrage. Als   Beispielhaft   wertete   er   die   Betreuung   der   Teilnehmer   auf   der   Strecke.   De   Abteilungsleiter   überreichte   einen Keramikteller    an    den    Bürgermeister    für    dessen    Bereitschaft,    zum    siebten    mal    die    Schirmherrschaft    zu übernehmen.     Erstmals     wurde     heuer     ein     vom     Schirmherrn     gestifteter     wertvoller     Wanderpokal     für     den meistbeteiligten   auswärtigen   Verein   überreicht.   Die   Wanderfreunde   „Silbersee“   aus   Tiefenbach   konnten   diese Trophäe,   ebenso   wie   den   Siegerpokal   in   Empfang   nehmen.   Auf   Platz   zwei   folgten   die   Wanderfreunde   Pfalzgraf Neunburg   vorm   Wald,   denen   sich   die   Vereine   aus:   Schwarzhofen,   Pfreimd   und   Neumarkt   anschlossen.   Die Volkstanzgruppe   Teunz   siegte   bei   den   Einheimischen   vor   der   Feuerwehr   Zeinried   und   den   Bewohnern   des   Heimes   „Tannenschleife“.   Ihnen dankte der Schirmherr besonders. Platz vier und fünf belegten die Feuerwehr Kühried und die KLJB Fuchsberg    
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Auszeichnung 1990