Servus und Grüss Gott bei den Faustnitztalwanderern Teunz
1./2. Dezember 1984 11. IVV-Wandertag  Teunzer Wandertag zog wieder Massen an! Mehrere   tausend   Teilnehmer   „dabei“   –   Invasion   besonders   am   Sonntag   –   Nikolaus   bescherte Kinder Teunz.    Ganz    im    Zeichen    des    11.    Internationalen    Volkswandertages    stand    am    vergangenen Wochenende    die    Ortschaft   Teunz.    Obwohl    bei    ähnlichen    Veranstaltungen    die   Teilnehmerzahlen sinken,    war    hier    davon    nichts    zu    merken,    denn    es    hatten    sich    wieder    mehrere    tausend Wanderfreunde   eingefunden.   Der   Teunz   Wandertag   hat   also   von   seiner Anziehungskraft   noch   nichts verloren,   was   sicherlich   auch   mit   den   wertvollen   Zinnteller,   der   erworben   werden   kann   und   auf   den Nikolaus, der die kleinen Marschierer beschert, zurückzuführen ist.  Ging   es   am   ersten   Tag   noch   verhältnismäßig   ruhig   zu,   so   konnte   am   Sonntag   eine   wahre   Invasion von   Wanderern   registriert   werden.   Die   Strecke   konnte   zwar   nicht   den   Reiz   der   vergangenen   Jahre bieten,    denn    es    fehlte    der    Schnee,    der    das    Wandern    durch    den    verschneiten    Wald    zu    einem besonderen   Erlebnis   werden   lässt.   Großes   Lob   gab   es   aber   wieder   für   den   Nikolaus,   der   im   Wald seine   Hütte   aufgebaut   hatte,   und   die   kleinen   Wanderer   mit   einem   Päckchen   bescherte.   Großer Andrang   herrschte   auch   an   der   Verpflegungsstelle   in   Fuchsberg,   an   der   viele   Teilnehmer   eine   kurze Rast   einlegten   und   sich   auch   für   den   Rest   der   Strecke   zu   stärken.      Nach   rund   2   ½   Stunden   hatten die   meisten   der      Wanderer   das   Ziel   erreicht   und   holten   sich   ihren   Zinnteller   oder   den   Stempel   für   das IVV-   Abzeichen   ab.   In   der   Turnhalle   der   Volksschule   wurde   dann   auf   die   Pokalverleihung   gewartet und   mancher   Teilnehmer   verbrachte   bei   der   gebotenen   Unterhaltungsmusik   noch   einige   schöne Stunden in gemütlicher Runde. Bei   der   Pokalverleihung   konnte   Schirmherr   Josef   Klier,   1.   Bürgermeister   der   Gemeinde   Teunz,   und   der   Vorstand   der   Wanderabteilung, Siegmund    Dirscherl,    an    fünf    Ortsvereine    sowie    an    die    sieben    stärksten    auswärtigen    Vereine    Pokale    überreichen.    Imposant    dabei    die Teilnehmerzahl   der   FFW   Kühried,   die   mit   228   gemeldeten   Wanderern   den   ersten   Platz   belegte,   dicht   gefolgt   vom   Funkerclub Teunz   sowie   den Feuerwehren   aus   Zeinried   und   Fuchsberg   und   dem   Behindertenheim   Tannenschleife.   Bei   den   auswärtigen   Vereinen   platzierte   sich   der Schützenverein   Gleiritsch   mit   175   Teilnehmern   an   erster   Stelle.   Die   weitere   Reihenfolge   waren   hier   die   132   Teilnehmer   der   Hobby-Rancher Weihern,   WF   Schwarzhofen,   125,   WF   NeustadtW/N,   Pfalzgrafwanderer   Neunburg,   Silbersee   Tiefenbach   und   WK   Weiden.   Einen   Sonderpokal erhielten   die   Teilnehmer   aus   Berlin-Zehlendorf,   als   der   am   weitesten   angereiste   Verein.   Johann   Gebert   mit   84   und   Karl   Luipold   mit   81   Jahren erhielten   als   älteste   Marschierer   einen   Ehrenpreis.   Es   folgten   noch   weitere   80   Gruppen,   die   mehr   als   35 Teilnehmer   gemeldet   hatten   und   dafür mit einem Preis ausgezeichnet wurden. Zum   Abschluss    bedankte    sich    Vorstand    Dirscherl    bei    den    zahlreichen    Wanderfreunden    für    ihr    Kommen.    Ein    Dank    ging    auch    an    die Pokalspender   und   Helfer.   Mit   denn   Klängen   des   Musikduos   Brigitte   und   Uli   aus   Pirkhof,   klang   diese   erfolgreich   verlaufene   Veranstaltung   erst in   den   späten      Nachmittagsstunden   aus.   Pokalspender   waren   Schirmherr   Josef   Klier,   die   Gemeinderäte   Reinhold   Schindler,   Josef   Eckl, Alois Eckl,   Hermann   Süß,   Willi   Greber,   Josef   Saller,   Johann   Kirchberger   und   Karl   Uschold.   Bei   den   Ortsvereinen   stifteten   Preise   die   Gemeinderäte Bodo Krafczyk, Peter Hauer und Alwin Lobinger, Vereinswirt Hans Schießl und Wanderfreund Werner Kies aus Berlin.
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Auszeichnung 1984