Servus und Grüss Gott bei den Faustnitztalwanderern Teunz
6./7. Dezember 1975 2. IVV-Wandertag Teunz erlebte Ansturm der Wanderfreunde. Über 5000 Teilnehmer beim Volksmarsch! "Inoffiziell" war die Zahl der Marschierer noch höher - Verantwortliche hatten viel zu leisten Teunz.   So   etwas   hatte   der   Ort   Teunz   noch   nicht   erlebt!   Der   2.Internationale   Wandertag   am   vergangenen Wochenende    löste    eine    wahre    Invasion    von    Wanderfreunden    aus,    die    an    der    Veranstaltung    der Wanderabteilung   der   SpVgg   teilnahmen.   Weit   über   5000   Wanderer   wurden   an   beiden   Tagen   registriert. Nicht    erfasst    ist    dabei    die    große    Zahl    der    Teilnehmer,    die    nur    "zum    Vergnügen"    oder    wegen    des angekündigten Nikolaus ebenfalls die Strecke absolvierten. Bereits   am   Samstag   hatten   sich   trotz   der   nasskalten   Witterung   1500   Wanderer   eingefunden.   Der Andrang am   Sonntag   übertraf   die   kühnsten   Erwartungen.   Bereits   früh   um   6   Uhr   trafen   die   ersten   Teilnehmer   in Teunz   ein   und   nahmen   die   Wanderung   z.   T.   mit   der   Taschenlampe   auf.   Ab   7   Uhr   nahmen   dann   die Autoschlangen   keine   Ende   mehr.   Die   vorhandenen   Parkplätze   waren   mit   vielen   Bussen   und   unzählbaren Autos   bald   voll   belegt.   Die   verschiedenen   Nummernschilder   sagten   dabei   aus,   dass   viele   Wanderer   aus ganz    Nordbayern    und    darüber    hinaus    nach    Teunz    kamen.    Nicht    übersehbar    die    ausländischen Kennzeichen,    die    auf    Teilnehmer    aus    USA,    Frankreich    und Österreich    hinwiesen.    Trotz    des    Massenandrangs    ging    der    Start    recht    zügig    vor    sich.    Nach    dem Verlassen   des   Ortes   erwartete   in   einem   kleinen   Wäldchen   der   Nikolaus   mit   seinem   Krampus   die   Kinder und   verteilte   ans   sie   kleine   Geschenkpäckchen.   Obwohl   fast   1500   zu   Verteilung   bereitstanden,   musste man   schon   bald   Nachschub   liefern,   so   dass   auch   die   folgenden   Kinder   nicht   leer   ausgingen.   Großer Andrang   dann   bei   der   Stempel-   und   Verpflegungsstelle   in   Gutenfürst.   Ob   heiße   Suppe   oder   Bratwürste, man   musste   sich   schon   ganz   schön   umtun,   um   hier   etwas   zu   bekommen.   Anschließend   konnten   dann die   vielen Teilnehmer,   ob   sie   nun   bei   der Abzweigung   die   kurze   oder   die   lange   Strecke   wählten,   zügig   bis zum   Ziel   durchwandern.      In   der   Hauptankunftszeit   am   Ziel   brach   die   Organisation   dann   teilweise   völlig zusammen.   Man   hatte   diese   hohen   Beteiligung   einfach   nicht   für   möglich   gehalten   und   war   dem Ansturm nicht   mehr   gewachsen.   Ein   wildes   Gedränge   an   der   IV   -   Stempelstelle   sowie   bei   der   Medaillenausgabe war   die   Folge.   Vielen   Teilnehmern   konnte   die   Medaille   nicht   mehr   ausgehändigte   werden   und   man musste   sie   damit   trösten,   dass   sie   ihnen   zugeschickt   wird.   Ein   Großteil   der   Wanderer   suche   sich   dann einen   Platz   in   der   Turnhalle   oder   im   Aufenthaltsraum   um   sich   ein   Bier   sowie   eine   Brotzeit   zu   gönnen oder   auch   auf   die   Pokalverleihung   zu   warten.   Hier   hatte   sich   für   den   verhinderten   Schirmherrn   Landrat Hans   Schuierer   sein   Stellvertreter   Hans   Werner   angekündigt,   doch   man   wartete   vergebens   uns   so   nahm Abteilungsleiter Siegmund Dirscherl die Pokalübergabe vor. Den   1.   Pokal   für   die   stärkste   Gruppe   konnte   wie   schon   im   vergangenen   Jahr,   die   Firma   Zinser   KG Oberviechtach, mit 214 Teilnehmern in Empfang nehmen. Auf   den   2.   Platz   kamen   die   Wanderfreunde   aus   Ensdorf,   die   157   Personen   gemeldet   hatten.   Dritter wurden   die   Wanderfreunde   aus   Regenstauf   mit   150   Teilnehmern. Auf   den   weiteren   Plätzen   mit   ebenfalls über    100    Teilnehmern    folgten:    Wanderfreunde    Roding-Mitterdorf    119,    FFW    Wildstein    113,    Hobby- Rancher   Weihern   112,   WF   Wenzenbach   108,   WF   Kümmersbruck   107,   FFW   Zeinried   107,   WF   Neunburg vorm   Wald   106,   WF   Grafenwöhr   105,   WF   Pfreimd   103,   und   WG   Kemnath-Stadt   mit   101   Personen. Stärkster   einheimischer   Verein   war   die   Feuerwehr   Teunz,   die   sich   mit   170   Wanderern   beteiligte   und   dafür   ebenfalls   einen   schönen   Pokal überreicht bekam. Ausgezeichnet   wurde   auch   die   älteste   Teilnehmerin   Gretl   Brenneis   mit   83   Jahren   von   den   Wanderfreunden   Oberviechtach   sowie   Johann   Berger aus Leonberg, mit 83 Jahren als ältester Teilnehmer. Am weitesten angereist ist die Familie Tretschok aus Berlin
Auszeichnung 1975
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